Unsere Leistungen

Unser Angebot an neurologischen Untersuchungsmethoden umfasst das gesamte Spektrum der Funktionsdiagnostik.

Die neurologische Funktionsdiagnostik in unserer Praxis beinhaltet:

I. Elektrophysiologische Untersuchungen

Was versteht man unter EEG?

EEG ist eine diagnostische Methode, die schon seit mehr als 50 Jahren zum Einsatz kommt. Mittels EEG wird die vom Gehirn ausgehende elektrische Aktivität von der Kopfhaut abgeleitet, man bezeichnet EEG deswegen auch als Hirnstromkurve. Diese Ströme beruhen auf der unablässigen Signalübertragung der Nervenzellen des Gehirns. Die elektrische Aktivität, die durch diese Signalübertragung in Millionen von Nervenzellen entsteht, wird durch das EEG erfasst. Sie ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Beispielsweise ist sie im Schlaf anders als im Wachzustand, sie verändert sich mit dem Alter und ist in verschiedenen Hirnregionen unterschiedlich. Um die räumliche Auflösung zu verbessern, werden zahlreiche Elektroden über die Kopfhaut verteilt, deren Position durch ein international einheitliches Schema vorgegeben wird, damit die Befunde aus allen EEG-Labors vergleichbar sind. Das EEG kann über Funktionsstörungen des Gehirns Aufschluss geben, die nur kurzzeitig auftreten und um so sicherer erfasst werden können, je länger die Untersuchung dauert. Bildgebende Verfahren wie die Computertomographie oder die Kernspintomographie sind heute viel geeigneter als das EEG, um Schädigungen des Gehirns durch Hirntumoren, Hirnblutungen, Schlaganfälle oder ähnliches festzustellen. In erster Linie werden heutzutage mittels EEG Funktionsstörungen des Gehirns nachgewiesen, die sich nicht ohne weiteres durch diese bildgebenden Verfahren erfassen lassen. Das EEG hat daher hauptsächlich seine Bedeutung in der Diagnostik von Epilepsien, zum Nachweis von altersabhängigen Hirnreifungsstörungen, bei Erkrankungen, die mit nachlassender Denkleistung zusammenhängen, bei Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus und bei der Feststellung des Hirntodes.

Wie wird eine EEG-Ableitung durchgeführt?

Die Ableitung eines üblichen EEGs nimmt ca. 30 Minuten in Anspruch. Rund 10 Minuten werden für das schmerzfreie Befestigen der Elektroden - meist mittels Hauben oder Bändern – benötigt, die Ableitung dauert ca. 20 Minuten. Nach einem EEG ist Haarewaschen unvermeidlich, vor einem EEG wünschenswert!
Während der EEG-Ableitung sitzt der Patient in einem bequemen Stuhl. Die meisten Ableitungen werden im Wachzustand durchgeführt. Der Patient sollte entspannt sein, da Muskelanspannung erhebliche Störungen des EEGs auslösen kann und auch bestimmte Merkmale wie die sog. Grundaktivität des EEGs nur unter Entspannung einwandfrei beurteilt werden können. Die Augen sind geschlossen und werden nur nach Aufforderung der medizinisch-technischen Assistenten geöffnet, die üblicherweise das EEG ableiten. Um mehr Informationen zu gewinnen, kann es erforderlich sein, gegen Ende der Ableitung für einige Minuten tief durchzuatmen. Manchmal wird anschließend noch eine sog. Photostimulation durchgeführt, bei der Lichtblitze in bestimmten Frequenzen dargeboten werden. Diese zusätzlichen Methoden werden nicht angewendet, um epileptische Anfälle zu verursachen, wie manche Patienten mit Epilepsien gelegentlich befürchten. Sinn dieser Maßnahmen ist vielmehr, die diagnostische Aussagekraft des EEGs selbst zu verbessern. So kann es beispielsweise gelingen, erst durch die Photostimulation epilepsietypische Muster zu provozieren, also EEG-Wellen, die man bei Epilepsien gehäuft nachweist und die dann ein wichtiger diagnostischer Schlüssel sein können.

Das EEG ist in der Routinediagnostik eine schmerzfreie und ungefährliche Methode, die auch jederzeit und beliebig oft ohne Probleme für die Gesundheit des Patienten wiederholt werden kann.

Elektromyographie und Elektroneurographie - Was ist das?

Die Elektromyographie, kurz EMG genannt, ist eine Untersuchung der elektrischen Funktion der Skelettmuskeln, die Elektroneurographie (manchmal ENG abgekürzt) oder Nervenleitgeschwindigkeitsbestimmung (abgekürzt NLG) eine entsprechende Untersuchung der Nerven. Sie werden immer dann eingesetzt, wenn Erkrankungen des peripheren Nervensystems, also der Muskeln oder Nerven am Kopf, Rumpf und an den Gliedmaßen (z. B. Nervenwurzelschäden) vermutet werden. Um die Methode besser verstehen zu können, zunächst ein paar Ausführungen über die elektrischen Funktionen von Nerv und Muskel.

Wie funktionieren Nerven und Muskeln?

Der Nerv hat ganz ähnliche Funktionen wie ein Elektrokabel, das eine elektrische Erregung leitet. Auch der Aufbau eines Nervs ähnelt dem eines Elektrokabels. Grob gesehen besteht er nämlich aus dem eigentlichen stromleitenden Kabel, Axon genannt, und einer das Axon umgebenden Isolierschicht, die Mark- oder Myelinscheide. Je dicker die Myelinscheide ist, desto rascher wird elektrische Erregung fortgeleitet. Störungen der Myelinscheide führen dazu, dass die Erregung mit verminderter Geschwindigkeit geleitet wird. Bei Nerven, die die Muskeln zur Zuckung bringen (sog. motorische Nerven) oder Berührungs- und Schmerzempfindungen leiten (sog. sensible Nerven), sind Leitungsgeschwindigkeiten in der Größenordnung von etwa 40-70 m/s normal. Es gibt aber auch dünn bemarkte Nerven, etwa jene, die die inneren Organe versorgen (autonome Nerven), die nur mit einer Geschwindigkeit von wenigen m/s leiten. Sie regeln z. B., ob das Herz schnell oder langsam schlägt. Ist hingegen das Axon gestört, so wird die Erregung zwar mit normaler Geschwindigkeit, aber nicht mehr vollständig geleitet.
An der Oberfläche der Muskeln laufen ebenfalls elektrische Vorgänge ab. Wird der Muskel durch den ihn versorgenden Nerven elektrisch erregt, so wird hierdurch über einen komplizierten Mechanismus die Kontraktion (Zusammenziehen) des Muskels ausgelöst.

Wozu dienen die Elektroneuro- und -myographie?

Mit der Elektroneurographie (Messung der Nervenleitgeschwindigkeit) wird die Intaktheit der motorischen und sensiblen Nerven überprüft. Sie gibt Auskunft darüber, ob eine Schädigung des Axons selbst oder der Myelinscheide vorliegt. Mit dieser Methode ist es zudem oft möglich, den Schädigungsort genau festzulegen.

Die Elektromyographie untersucht den Muskel selbst. Sie informiert darüber, ob der motorische Nerv oder der Muskel selbst geschädigt ist. Spezialuntersuchungen ermöglichen zudem die Messung der Erregungsübertragung vom Nerv auf den Muskel.

Wie werden die Elektroneuro- und -myographie durchgeführt?

Bei der Elektroneurographie werden einzelne Nerven in der Regel mit auf die Haut aufgesetzten Elektroden durch elektrischen Strom gereizt. Diese Reize werden oft als unangenehm, meist aber nicht als schmerzhaft empfunden. Die durch die Nervenreizung ausgelösten elektrischen Reaktionen am Nerv oder Muskel werden mit Oberflächenelektroden, die auf die Haut geklebt werden, selten mit Nadeln in der Haut oder im Muskel gemessen.

Die Elektromyographie erfolgt mit Nadeln, die in die Muskeln eingestochen werden und deren elektrische Aktivität auf einem Bildschirm dargestellt wird. Zunächst wird in der Regel die elektrische Aktivität im entspannten Muskel, dann bei angespanntem Muskel untersucht. Dabei muss der Untersucher die Nadel fächerförmig im Muskel an verschiedene Stellen führen, um möglichst viele Muskelfasern zu untersuchen. Dieses geht unvermeidlich mit gewissen Schmerzen einher. Selbstverständlich wird der Arzt versuchen, die Zahl der zu untersuchenden Muskeln so klein und die Dauer der jeweiligen Untersuchung so kurz wie möglich zu halten, ohne dass die Aussagefähigkeit der Untersuchung beeinträchtigt wird.  
Zum Schluss der Untersuchung wird der Patient meist aufgefordert, den betreffenden Muskel einmal so kräftig wie möglich anzuspannen, da sich aus dem dann resultierenden Kurvenbild weitere Rückschlüsse ableiten lassen.

Gibt es bei der Elektroneuro- und -myographie auch Risiken?

Elektrische Impulse können zur Irritation von Herzschrittmachern führen. Daher wird man bei Schrittmacherträgern besonders vorsichtig sein oder auf die Untersuchung verzichten.
Die Elektromyographie kann bei der Bluterkrankheit (Hämophilie), bei Behandlung mit Marcumar oder höheren Heparindosen, ganz selten auch mit Azetylsalizylsäure zu kleinen Muskelblutungen führen. Diese sind aber fast immer so geringfügig, dass man sie nicht einmal bemerkt. Infektionen durch die Nadeln sind durch Fortleitung von Hautkeimen in die Tiefe möglich, aber sehr selten. Man sollte jedoch in Bereichen mit Hautentzündungen nicht untersuchen. Sollte der Patient an durch Blut übertragbaren Krankheiten leiden (z. B. infektiöser Hepatitis = Gelbsucht, AIDS), so muss er dies dem Untersucher unbedingt sagen. Wie bei jeder Untersuchung mit Nadeln kann es natürlich auch einmal aus einem kleinen Blutgefäß bluten. Zum Schutze des Untersuchers ist in diesen Fällen das Tragen von Handschuhen angezeigt (Infektionsgefahr!).
In Regionen mit Wundheilungsstörungen sollte man ebenfalls keine elektromyographische Untersuchung durchführen. Auch bei Patienten, bei denen sich - meist als Folge von Bagatelltraumen, die in der Regel folgenlos bleiben - hartnäckige Schmerzen entwickeln (sog. sympathische Reflexdystrophie), ist große Zurückhaltung bei elektromyographischen Untersuchungen geboten. Bei diesen Patienten kann nicht ausgeschlossen werden, dass die schmerzhafte Untersuchung den Krankheitsprozeß unterhalten könnte.

Evozierte Potentiale (EP)

Die evozierten Potentiale untersuchen die Reizleitung von Sinnesorganen zum Gehirn und werden mittels Elektroden direkt von der Kopfhaut abgeleitet. Untersucht werden die Sehfunktion (visuell evozierte Potentiale, VEP), die Hörfunktion (akustisch evozierte Hirnstammpotentiale, AEHP) und das Berührungsempfinden (somatosensibel evozierte Potentiale, SEP).

Anwendung finden die Verfahren bei chronisch-entzündlichen ZNS-Erkrankungen, Tumoren und Erkrankungen der Wirbelsäulen und des Rückenmarks. 

II. Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Gefäße

Wann werden diese Verfahren angewendet?

Schlaganfälle werden häufig durch Verengungen oder Verschlüsse der Gefäße verursacht, die das Gehirn mit Blut versorgen. Diese Verengungen der Hirngefäße lassen sich mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen besonders gut und risikolos darstellen. Die sog. Doppler-Sonographie (benannt nach dem österreichischen Physiker Christian Doppler) kann ohne Belastung für den Patienten feststellen, ob Gefäßverengungen vorliegen. Gut zugänglich sind v. a. die Halsschlagadern sowie die wichtigsten Gefäße innerhalb des Schädels. Schlechter für diese Diagnostik zugänglich sind die Gefäße besonders da, wo Knochenteile den Ultraschall abschwächen. Die wichtigsten Stellen, an denen die meisten Gefäßverengungen auftreten, liegen im Bereich der gut darstellbaren Teilung der Haupthalsschlagader (A. carotis communis) in die Schlagader, die das Hirn (A. carotis interna) und die, die den Gesichtsbereich (Arteria carotis externa) versorgt. Wichtig sind diese Gefäßbezirke, weil hier zum einen die häufigsten Veränderungen vorkommen und zum anderen hier auch ein Gefäßchirurg besonders gut eingreifen kann.

Doppler-Sonographie

Bei der Doppler-Sonographie wird zunächst eine Sonde auf die Haut aufgesetzt, die die Blutkörperchen beschallt. Die Doppler-Sonographie beruht auf dem sog. Doppler-Prinzip, wie man es auch z. B. im Straßenverkehr kennt. Nähert sich ein Auto, vermittelt das Geräusch höhere Töne, entfernt es sich, gibt es entsprechend tiefere Töne wieder. Die Bewegung der Blutkörperchen wird von dem Gerät in Zischlaute umgesetzt, die man als Patient bei der Untersuchung mithören kann. Bestimmte Eigenschaften der Zischlaute gestatten dem Untersucher, das Ausmaß von Verengungen, die meist durch Arteriosklerose entstanden sind, über die in den Verengungsstellen auftretenden Blutflußgeschwindigkeitsveränderungen zu messen.

B-Bild

Mit Hilfe des B-Bildes lässt sich ein Gefäß mit seinem Hohlraum direkt darstellen. Verengungen werden so direkt bildhaft sichtbar, während sie bei der Doppler-Sonographie aufgrund schnelleren Blutflusses indirekt erschlossen werden.

Duplex-Sonographie

Die Duplex-Sonographie vereint die Vorteile von Doppler-Sonographie und B-Bild. Auf dem Bildschirm sieht man einerseits die Gefäßbegrenzungen, zusätzlich jedoch, in der Regel farbig überlagert, den Blutfluss innerhalb des Gefäßes. Man kann somit recht präzise besonders im Halsbereich Gefäßeinengungen beurteilen und im weiteren Verlauf eventuelle Zunahmen bis hin zum drohenden Gefäßverschluss erkennen.

III. Testverfahren zur Hirnleistung (Aufmerksamkeit und Gedächtnis)

IV. Labordiagnostik

Bei der Lumbalpunktion (Entnahme von Nervenwasser aus dem Lendenwirbelsäulenkanal) handelt es sich um eine für viele neurologische Diagnosen unerlässliche Untersuchung mit hoher Aussagekraft und sehr niedrigen Komplikationsraten.

Warum erfolgt die Untersuchung?

Um Gehirn und Rückenmark möglichst sicher vor Verletzungen durch Schädel- oder Körperprellungen zu schützen, sind beide "schwimmend" im Nervenwasser (Liquor) gelagert. Dieser unmittelbare Kontakt zwischen Zentralnervensystem und Nervenwasser führt dazu, dass sich viele krankhafte Veränderungen von Gehirn und Rückenmark im Nervenwasser widerspiegeln. Eine Hirnhaut-oder Hirnentzündung (Meningitis, Enzephalitis) äußert sich fast immer mit einer Vermehrung der weißen Blutkörperchen und anderen Eiweißveränderungen im Nervenwasser. Lebensnotwendig ist die Nervenwasseruntersuchung bei einer bakteriellen Hirnhautentzündung, um die betroffenen Bakterien nachzuweisen und das richtige Antibiotikum auswählen zu können. Wichtig ist die Nervenwasserentnahme aber auch bei Verdacht auf eine sog. Subarachnoidalblutung, bei der geplatzte Arterien lebensbedrohliche Blutungen in den Nervenwasserraum verursachen.

Wie erfolgt die Untersuchung?

Bei der Untersuchung sitzt der Patient oder liegt in Seitenlage. Entnommen werden wenige Milliliter Nervenwasser mit einer dünnen Punktionsnadel im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule. Die Nadel wird weitgehend schmerzfrei zwischen zwei Wirbelbögen in den Rückenmarkskanal eingeführt. Hier kann Nervenwasser gefahrlos entnommen werden, da das Rückenmark nur bis zur oberen Lendenwirbelsäule reicht und im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule keine Verletzungsgefahr mehr gegeben ist.

Welche Komplikationen treten auf

  • Die Nervenwurzeln verlassen den Wirbelkanal jeweils zwischen zwei Wirbelkörpern. Gelegentlich berührt die Punktionsnadel eine dieser Wurzeln. Dies kann zu einem wenige Sekunden anhaltenden elektrisierenden Gefühl während der Punktion führen.
  • Eine wesentliche Komplikation besteht im Auftreten eines postpunktionellen Syndroms. Hierbei handelt es sich um Kopfschmerzen, u. U. auch mit Übelkeit und Erbrechen und Rückenschmerzen über einige Tage, beginnend am Tag nach der Punktion. Diese beruhen darauf, dass sich die Punktionsstelle in der Rückenmarkshaut nach der Punktion nicht gleich verschließt und noch Liquor im Gewebe versickert. Durch den Liquorverlust kommt es zu einem sog. Unterdruckkopfschmerz, der nur in aufrechter Körperhaltung auftritt und sich im Liegen rasch zurückbildet. Durch Verwendung von dünnen und speziellen Punktionsnadeln lässt sich das Risiko auf unter 5% verringern. Der Unterdruckkopfschmerz tritt typischerweise erst am nächsten Tag auf und dauert in der Regel mehrere Tage an.
    Übliche Schmerzmittel wirken nicht oder nur unzureichend gegen den Liquorunterdruckkopfschmerz. Therapie der Wahl sind Koffein oder Theophyllin. Koffein kann in Tablettenform verschrieben werden. Etwa 2 1/2 Tabletten cl 200 mg werden eingesetzt. Alternativ können auch etwa 7 Tassen mittelstarken Kaffees getrunken werden. In sehr seltenen Fällen, wenn sich das Punktionsloch in der Rückenmarkshaut nicht spontan verschließt, kann der Arzt eine Eigenblutinjektion zum Abdichten dieses Liquorlecks vornehmen.
  • Sehr selten können sich durch den Liquorunterdruck auch vorübergehende Hörstörungen und Ohrgeräusche ausbilden. In diesen Fällen sollte in jedem Fall eine liegende Körperhaltung eingenommen werden und der behandelnde Arzt kontaktiert werden, da sich diese in sehr seltenen Fällen nicht vollständig zurückbilden. Sehr selten kann es an der Punktionsstelle zu Infektionen kommen, die antibiotisch behandelt werden. Bei einem erhöhten Nervenwasserdruck kann es ebenfalls sehr selten zu Atem- und Kreislaufstörungen kommen. Risikopatienten für diese Komplikationen können jedoch heutzutage mit Hilfe einer Schichtuntersuchung des Gehirns mit Hilfe der Computer-oder Kernspintomographie (Röntgen bzw. Magnetfelddarstellung) erkannt werden.
  • Nachblutungen in den Rückenmarkskanal können insbesondere dann auftreten, wenn der Patient gerinnungshemmende Mittel einnimmt oder eine Bluterkrankung mit erhöhter Blutungsneigung vorliegt. Dies muss dem Arzt vor der Punktion mitgeteilt werden.

Kann der Patient zur Verhinderung von postpunktionellen Beschwerden beitragen?

Im Gegensatz zu früheren Ansichten reduziert eine liegende Körperposition nach der Punktion nicht die Häufigkeit eines postpunktionellen Syndroms. Auch hilft die Einnahme großer Flüssigkeitsmengen nicht. Der Patient kann sich also nach der Punktion normal verhalten und auch an weiteren Untersuchungen teilnehmen.

V. Infusionstherapien

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Dr. Reinhard Ehret
Dr. Wolfram von Pannwitz, MBA

Tel.: 030-7908850

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